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Trommelbau

 

TROMMELBAU

Seminare Trommelbau   Trommelreparatur     Trommelbau - Ausstellung     Entstehung einer Trommel    

Verkaufstrommeln     Ich baue Euch eine Auftragstrommel.  Bedingung: Geduld !

 

Seminare & Workshops   Trommelbau

---> Hintergrundinfos über Trommelbau

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Ich baue in Eurem Auftrag eine Trommel !

Gerne baue ich in Eurem Auftrag eine Trommel

- aber: es braucht Geduld !

    Wollt Ihr eine Kpanlogo-Trommel nach dem Vorbild der Original-Trommel aus Ghana (s.o.) aber aus heimischem Holz ? Möchtet Ihr eine besondere Trommel mit Gesicht, oder in Tierform ?

    Unten auf dem Foto seht Ihr die Bandbreite meiner selbstgebauten Trommeln.

    Oder habt Ihr vielleicht sogar einen Baumstamm / ein Stück Holz, aus dem die Trommel unbedingt gemacht werden soll ?

    Möglich sind Pappel, Kiefer, Kastanie, Birne, Weide oder Fichte.

    Bespannt werden die Trommeln bei mir mit der Pflockbespannung, und mit hiesigem Dammwildfell.

    Falls Ihr eine andere Holzart möchtet, so ist zunächst eine Rücksprache mit mir notwendig. Denn meistens sind die anderen Holzarten schlicht zu hart, um mit der Hand bearbeitet zu werden.

    Und warum müßt ihr Geduld mitbringen ?

    Hauptberuflich bin ich natürlich viel unterwegs, um Trommeln & Tanzen zu unterrichten.

    Eure Trommel kann also nur in kleinen Schritten entstehen.

    Dazu kommt, daß ich Trommeln in der Regel aus nassem Holz herstelle, damit das Holz noch ohne Risse ist (diese entstehen, sobald ein Baumstamm zu trocknen beginnt).

    Nach der Fertigstellung des Korpus muß dieser kontrolliert trocknen, und das braucht Zeit.

    Bis also aus der frisch hergestellten Trommel ein bespielbares, durchgetrocknetes Instrument entstanden ist, sind mehrere Monate vergangen.

    Wer dennoch Lust hat, seine Auftragstrommel langsam entstehen zu sehen, und am Ende etwas sehr Persönliches und absolut Exklusives zu erstehen, der ist herzlich eingeladen, bei mir den Bau ‘seiner’ Trommel in Auftrag zu geben !

    Bitte kontaktiert mich !   --> Kontakt

    Hin & wieder stelle ich auch bereits von mir fertiggestellte Trommeln zum Verkauf.

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Trommelbau-Ausstellung

Fotogalerie der Trommelbau-Ausstellung im Rahmen von CreARTour am 7.+8.Mai 2011

--> nächste Trommelbau-Ausstellung beim Torftag !

 

    Vorbereitung: Damit der Trommelbau auch anschaulich wird, bereite ich einen Korpus grob vor, der das genaue Ebenbild einer Original-Kpanlogo-Trommel aus Ghana darstellt (siehe linke Trommel). An diesem will ich parallel zur Ausstellung mit Hammer & Stechbeitel weiter arbeiten, damit sich die BesucherInnen ein Bild von der Art der Arbeit machen können.

    Im Werden: vorne ein Kiefer-Baumstamm, den ich mit der Kettensäge bereits gerade und auf die richtige Größe gebracht habe. In der Mitte der begonnene Korpus aus heimischer Pappel. Hinten eine Original-Kpanlogo aus Ghana aus Tweneboa-Holz (eine exotische Pappelart).

    Kommen’se rein !   Endlich alles fertig aufgestellt in der Garage des Ehepaars Dunkel in Vollersode.

    Vorne rechts meine drei Baßtrommeln aus Kiefer (die größte), Lärche (mittlere) und kleinste (Birnbaum). Hinten rechts erklären Fototafeln die genauen Arbeitsschritte beim Trommelbau. Hinten links die Galerie meiner selbstgebauten Trommeln.

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    Letzte Handgriffe, ehe die BesucherInnen kommen: vorne links natürlich mein Prachtstück, die große Gesichtstrommel aus einem mächtigen Kiefernstrunk.

Trommelgalerie - von links nach rechts:

Lizzie (Birnbaum mit Salamander & Rehfell bespannt), Baby-Kpanlogo (Pappel mit Rindenmuster), Kringel (Kastanie in Djembéform, mit Ziege bespannt), Oprente (Pappel mit Dammwild bespannt), Zwillingstrommeln mit Gecko & Schildkröte (Kiefer mit Dammwild bespannt), The Freak (Kiefer mit Damwild bespannt).

Hier sind Werkzeug & Werdegang einer Trommeln in Miniatur zu sehen. In der Mitte (und auch li unten) ein hohler Baumstamm - ein Glücksfall zum Trommelbauen: man muß nur noch ein wenig versäubern, und die Bespannung machen - fertig ! Im Hintergrund zwei Skulpturtrommeln aus Afrika.

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    Mein Waterloo: die Antilopentrommel.

    Ich wollte einmal vesuchen, aus einem liegenden Baumstamm eine Trommel zu bauen. Die Verarbeitung ist damit gegen die Faser des baumes, und nicht nur extrem anstrengend, sondern auch gefährlich, weil beim Arbeiten auch immer mal etwas unkontrolliert abbrechen kann.

    Diese Trommel entsteht nur sehr langsam, in kleinen Schritten, und entwickelt sich zum Mehr-Jahres-Projekt.

    Das Fernsehen kommt !  Der regionale Sender ‘Flimmern & Rauschen’ aus Osterholz-Scharmbeck hat sich angesagt, und nimmt die gesamte Ausstellung mit meinen detaillierten Erklärungen auf.

Parallel zur Ausstellung entsteht die Pappel-Kpanlogo als Demonstrations-Objekt. Die Feinarbeit im Inneren der Trommel (wo ebenso eine Wölbung entstehen soll wie außen) erfordert ein genaues Arbeiten.

Drei meiner selbstgebauten Trommeln im Vergleich:

    links ‘M’Adamfo’ (übersetzt aus der Sprache Twi aus Ghana: ‘Mein Freund’.) Eine zu kurz geratene Pappeltrommel, der ich den Fuß einer afrikanischen Kpanlogo-Trommel verpaßt habe. Sie ist bereits eingeölt und damit schön goldig, und nun fast fertig für die Bespannung.  In der Mitte der Pappelkorpus, welcher parallel zur Ausstellung entstand. Rechts die Baby-Kpanlogo: deutlich kleiner, mit Spannring und Pflöcken bereits fertig für die Bespannung.

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Session ! Wenn so viele Trommeln herumstehen, möchte man ja auch mal spielen. Hier freuen sich BesucherInnen an den unterschiedlichen Klangfarben der Trommeln und probieren aus...

Eine schöne Bandbreite an selbstgebauten Trommeln: von klein bis groß, dick bis dünn.

Die selbstgebauten Trommeln warten auf ihren Abtransport.  Ein letztes Foto mit den Stars im Abendlicht...

Bitte nicht so drängeln ! 

Alles vorbei, schade eigentlich, bye-bye...

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Trommel- Reparatur

 

Trommel kaputt ??  Kein Problem ! 

Es gibt nichts, was an einer Trommel aus Naturmaterialien

nicht reparabel wäre !

Ich repariere Trommeln jeder Art !

 

Bitte einfach nachfragen !   Der Preis variiert je nach Materialbedarf und Zeitaufwand der Reparatur. 

    Einer der häufigsten Schäden sind natürlich zerrissene Felle - vor allem bei der Djembé-Trommel (weil ihr besonders dünnes Ziegenfell extrem hoch gespannt wird).

    Bei der Kpanlogo hat man eher mal ausgerissene Nahtlöcher (s.u.), wo man sich manchmal noch mit einem Flicken behelfen kann. Ansonsten brechen vor allem immer mal wieder die Pflöcke, die einem hohen Druck ausgesetzt sind (s.o.).

    Man muß sie dann passend für ihr jeweiliges Pflockloch neu zurechtschnitzen und genau anpassen.

    Neubespannung Djembé 50 €  (zuzügl. Kosten für ein neues Fell, sowie für neuen Strick, wenn nötig)

    Neubespannung Kpanlogo 45 €, zuzügl. Kosten fürs neue Fell.  Pro neu zu schnitzendem Pflock je 10 €

    Reparatur von Rissen & Löchern ca. 10 - 50 €, je nach Aufwand

    Bitte fragt nach, welcher Preis für Euch gilt, und wo sich evtl. auch Geld sparen läßt !

--> Kontakt    

Selber Trommel reparieren ?  --> Workshop Trommelreparatur

siehe auch --> Trommelbau-Seminar Herbstklopfen

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Die Entstehung einer Trommel

nach dem Vorbild der Kpanlogo-Trommel aus Ghana

Das frisch geschlagene, nasse Pappelholz kommt,

und wird vorbereitend auf die gewünschte Trommellänge gesägt

Nun geschieht die wichtigste Vorbereitung: der Kern muß raus, und zwar mit der Kettensäge.

So kann man schon einmal die erste Spannung aus dem Baumstamm nehmen, und hat einen guten Anfang für die weitere Stechbeitel-Arbeit.

Bitte nicht nachmachen - gefährlich !

Nun wird der Baumstamm in die gewünschte, grobe Form gebracht.

Das geht gut mit Hammer und einer scharfen Axt.

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Wer mag, kann auch etwas von der Rinde stehen lassen.

Vorher festlegen, wo der Bauch sein soll, und von dort aus in beide Richtungen verjüngen.

Oben festlegen, wie große die Spielfläche werden soll, nach unten hin darf die Trommel etwas schmaler werden.

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Mit Hobel und Ziehmesser kann man die äußere Erscheinung nun schon verfeinern und glätten.

Nun geht es ans ‘Innenleben’, mit langem Stechbeitel (Spezialanfertigung) und Hammer muß man geduldig und hartnäckig eine innere Wölbung herausarbeiten.

Wichtig dabei: dort wo die Pflöcke für das Spannen des Felles sitzen sollen, darf die Trommelwand nicht zu dünn werden. Die Wölbung innen ist quasi etwas tiefer angesetzt als außen. Also: Gut planen, erst dann loslegen !

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Auch oben genau festlegen, wie groß die Spielfläche sein soll, und wie breit der Rand.

Trommelkorpus im Groben fertig ?

Dann können nun die Löcher für die Spannpflöcke gebohrt werden in einem Circa- 45 - Grad-Winkel.

Nicht sehr beliebt: Pflöcke schnitzen !

Hierfür braucht man möglichst hartes Holz (z.B. Buche), da die Spannpflöcke einem extrem hohen Druck ausgesetzt werden.

Das sieht doch schon gut aus ! Zwei Trommeln fertig für die Bespannung.

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Und so sieht das Ganze von oben aus...

Ein Stromkabel wird angepaßt, um welches herum das Fell der Trommel genäht werden soll.

Nichts für zarte Gemütter. die frischen Dammwildfelle kommen, direkt vom Wildhändler...

Manchmal ist da noch ein Stück Schwanz oder gar ein Ohr dran...  Aber: Dammwildfelle werden bei uns so gut wie nicht verarbeitet und landen meistens nur im Müll. Im Trommelbau finden sie ihre Verwendung, und zeigen sich dem afrikanischen Antilopenfell absolut ebenbürtig !

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Die Felle werden auf eine Holzpalette gespannt, mit einem Messer von Fettresten, Sehnen oder auch kleinen Fleischresten gesäubert und anschließend abgespült.

Trommelbespannung in 3 Phasen:

Wir haben nur das mittlere Teil der Haut herausgeschnitten, welches für die Trommel geeignet ist.  Das Fell wird um das Stromkabel gelegt (rechts) und mit Wäscheklammern fixiert (Mitte), dann werden pro Pflock 3-4 Löcher im gleichmäßigem Abstand mit einem Lochstift ausgestanzt (links).

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Saubere und genaue Feinarbeit ist hierfür nötig.

Nun kann der Strick durch die vorgestanzten Löcher in einer einfachen Naht durchgefädelt werden.

Die Schlaufen werden nach unten herausgezogen und gleichmäßig auf die Pflöcke verteilt.

Das Ganze wird in eine erste, leichte Spannung gebracht, um das Fell in der gewünschten Position zu fixieren,

in der es trocknen soll.

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Mit der Schafschermaschine kann das Gröbste von dem dicken Winterfell heruntergenommen werden.

Die Feinarbeit machen dann anschließend Rasierer und - später im trockenen Zustand - feines Schleifpapier.

Am Ende einer arbeitsreichen Woche: alle Trommeln sind was geworden ! Sie sind jedoch noch naß, und benötigen nun eine längere Trocknungsphase von 3 Monaten bis 1/2 Jahr. Erst dann kann das Fell endgültig gespannt, die Pflöcke vernünftig angepaßt, und unsere Trommel zum Klingen gebracht werden.

Und dann heißt es: spielen, spielen, spielen !

Denn erst mit dem Einspielen des Instrumentes setzt sich das Fell langsam, und verliert seine anfänglichen Schwebklänge.

Na, auch Lust bekommen, eine Trommel selber zu bauen ? Einmal im Jahr biete ich in der 2.Herbstferienwoche das Seminar ‘Herbstklopfen’ an, im Kelewele, nahe Worpswede.

Ihr seid herzlich eingeladen, mit dabei zu sein !  --> Hier geht es zum Seminar Herbstklopfen

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